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Hühnergötter

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Hühnergötter Ostsee-Heilstein Flint

Der Flint ist ein Sedimentgestein, das Bildungsprinzip ist also sekundär. Der Flint ist eine chalcedonische Kieselstein-Bildung, in den Farben hellgrau bis fast schwarz, aber auch bräunlich oder grünlich. Infolge Wasserverlusts bildet sich eine weiße Rinde. Der Stein hat ein sehr dichtes Gefüge und einen muscheligen Bruch.

Ein Hühnergott ist ein Feuerstein mit einem durchgehenden, natürlich entstandenen Loch. Der Hühnergott gilt als Glücksbringer, Talisman, als Schutzstein vor dem "Bösen Blick" oder bösen Geistern und Hexen. An einem Faden an einer Hühnerstange aufgehängt, soll er das Federvieh zu einer besseren Legetätigkeit anregen. Aber auch der Fuchs soll von dem Eindringen in den Hühnerstall abgehalten werden. Die Hühnergötter gibt es in fast jeder Größe. Die kleineren kann man an einem Band um den Hals als Heilstein (siehe unten Heilwirkung) oder als besagten Glücksbringer tragen, die großen Exemplare sind bekannt als "Saßnitzer Blumentopf". Sie sind in Vorgärten zu finden, angefüllt mit Erde und mit Blumenschmuck bepflanzt. Diese riesigen Hühnergötter findet man an den Steilküsten Rügens, aber auch gelegentlich in Schleswig-Holstein.

Heilwirkung:

  1. Die Suche nach dem Stein am Strand an der frischen Ostseeluft fördert die Stärkung der Konstitution.
  2. Getestet wurde dieser Stein vom Verein Steinheilkunde e.V. im 3. Quartal 2002 (Flint aus der Ostsee)

Hühnergötter im Bild Die hier dargestellten Hühnergötter stammen alle vom Ostseestrand bei Dahme (Schleswig-Holstein).
Links Folgende Internetadressen bieten weitere Informationen zum Thema Hühnergott:
Wikipedia
Mecklenburgisches Volkskundemuseum Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Ostsee Infocenter

Ein ganzes Buch zu diesem Thema gibt es sogar auch. "Hühnergötter: Glückssteine vom Strande von Gerhard Priewe und Jürgen Bummert".

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